Über Wolle, Kuschelpulli & Co haben wir ja bereits im Blogbeitrag mit den Herbsttrends berichtet. Bleiben uns also noch wärmende Jacken und Wintermäntel.

Winterjacke oder Wintermantel?

Je nachdem, würde ich sagen. Im täglichen Leben bevorzuge ich eine halblange Jacke, bei sportlichen Aktivitäten einen Anorak und beim Stadtspaziergang, dann doch lieber einen Mantel, der zumindest über das Knie reicht. Abgesehen davon, ist das Wärmeempfinden bei uns ja sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Wolle, Daune oder Pelz?

Nachdem die Tierschützer dem Echtpelz eine klare Absage erteilt haben, sind Pelze maximal als Fellkragen zu finden und diese sind zumeist künstlich. Seit diesem Jahr gerät aber auch die Echt-Daune zunehmend in Diskussion. Die Stoffindustrie hat aber schon neue Materialien entwickelt wie die „Technische Daune“. Die Eigenschaften wie Leichtigkeit und Wärmeleitfähigkeit sind ident mit der tierischen Daune, einige europäische Hersteller, wie beispielsweise Frandsen, erzeugen ihre Daunenjacken und -mäntel bereits aus Technodaune; in vielen Farben und unglaublicher Stepp-Vielfalt. Gerad in großen Größen ist die Nahtführung der Steppnähte besonders wichtig, damit eine optimale Silhouette erzielt wird.

Waren in den letzten Jahren kaum Wollmäntel auf unseren Straßen zu sehen, entwickelt sich Wolle wieder zum In-Thema. Diese Saison ist das Angebot noch gering, aber für Herbst/Winter 2016/2017 sehen die Designer den Wollstoff-Mantel als It-piece. Wir dürfen gespannt sein. Der Lieblingsmantel der Saison ist jedenfalls der zweifarbige, taillierte Wollswinger von X-Two.