Was kommt, was bleibt? What´s next, würden die Modegurus titeln. Wir bereiten uns auf die nächste Wintersaison vor und verraten euch hier unsere ersten Erkenntnisse. Spannend bleibt es, denn nicht alle Trends, die von Fachzeitschriften kolportiert werden, sind auf den Messen – zumindest in großen Größen – zu sehen. Anderes wieder, ist ab einer gewissen Konfektionsgröße eben einfach nicht vorteilhaft.

Unser Fokus liegt heute daher auf dem Thema “Was bleibt” und soll als kleine Einkaufshilfe für den Winterschlussverkauf dienen.

Was kommt?

Chic! Mustermix! Karo! Webpelz! Strick! Animal Prints! Monochrome Looks! Neue Oberflächen!
Kleider, Röcke, Hosen, Blazer, Capes!

Was bleibt?

Chic! Mustermix! Karo! Webpelz! Strick! Animal Prints!
Kleider, Röcke, Hosen, Blazer!

Was jetzt ?

Liest sich jetzt so, als ob alles beim Alten bliebe. Bei weitem nicht, denn es wäre nicht Mode, gäbe es nicht ständig Weiterentwicklung, Kreativität und Neues. Schön dabei ist, dass es eben diesen “einen Look” nicht gibt und wir auf dem aufbauen können, was es in unserem Kleiderschrank schon gibt; wir unseren eigenen Stil neu interpretieren und an neue Trends anpassen können. Was kommt also?

New chic

Die Mode wirkt nächsten Winter wieder formeller, angezogener, femininer. Denn es darf mehr Kontur in der Silhouette sein. Blazer  waren diese Saison schon in den Kollektionen, konnten sich aber noch nicht durchsetzen. Spätestens nächsten Winter darf der Blazer aber in keiner Garderobe fehlen. Aber die neuen Styles sind dadurch keineswegs streng, sondern wirken eher minimalistisch und cool, wie beispielsweise der Monochrome Look (alles ohne Muster in einer Farbfamilie).
Klare Silhouetten rücken wieder in den Vordergrund, die sportiven Einflüsse wie beispielsweise weitere Hosen und oversized Strick bleiben aber erhalten.

New mix

Blüten begleiten uns seit einigen Saisonen, Leolook seit Jahren, Karo war 2018 erstmals (wieder) zu sehen. Muster bleiben. Gemixt wird noch bunter, aber etwas subtiler. Leo zu Blume, Karo zu Grafikmuster, Streifen zu Zebra, Paisley zu Schlange. Gemixt wird aber auch bei den Oberflächen. Glänzend zu matt, Grobstrick zu Seide, haarig zu glatt. Am liebsten wild gemischt.

Den Gegensatz dazu bildet der neue Monochrome Look, der Ruhe ausstrahlt und mit verschiedenen Farbhöhen spielt. Für alle Vertreterinnen des Clean Chic, der ideale Trend. Minimalistisch, vor allem in Rottönen und Naturtönen.

New styles

Die Röcke und Kleider werden länger – Midi ist die neue Länge. Bei den Röcken bleibt Plissee, zipfelige Säume und asymmetrische Modelle kommen dazu. Als optimale Ergänzung dazu wird Strick angesehen; für Modemutige Grobstrick. Ein derber Pulli zum feinen Plisseerock erzeugt einen spannenden, lässigen Look. Genau so, wie eine grobe Strickjacke zum Kleid. Beides kann mit Blazer kombiniert werden, um einen femininen Businesslook zu erzielen.

Bezüglich Hosen zuerst die gute Nachricht: schlanke, schmale Hosen bleiben und bekommen neue Details und Saumlösungen. Auch die sportlichen Galonstreifen (die äußerst kleidsam sind und das Bein schmaler wirken lassen) bleiben uns erhalten. Neu sind die weiten Hosenformen, die stark an Herrenhosen erinnern und in der Kombi mit einem taillierten Blazer für einen maskulinen Touch sorgen.

New colour

Eindeutige Farbtrends konnten wir bis jetzt noch nicht ausmachen. Rottöne in allen Nuancen von Himbeere über Lippenstiftrot bis Burgunder sind jedenfalls in allen Kollektionen zu sehen. Neben den Naturtönen dürfte auch blau zu den Aufsteigern im Winter 2019 zählen. Senfgelb und Kupferorange werden bleiben und farblich neu miteinander kombiniert.

Mehr zu Trends & Styles werden wir direkt von den Messen und Kollektionspräsentationen berichten. Die findet ihr auf Facebook und Instagram.